Kath. Pfarrgemeinde St. Barbara Maxhütte-Haidhof
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Pfarrkirche St. Barbara

Die Pfarrkirche St. Barbara ist ein einschiffiger Baukörper mit einem seitlich niedrigeren Nebenschiff.

Der 34 m hohe quadratische Glockenturm steht durch das Treppenhaus mit dem Hauptschiff in Verbindung.

Die ehemalige Taufkapelle (heute Sakramentskapelle) ist der Südseite angegliedert.

Den Ostgiebel schmückt ein Kreuz aus Sichtbeton (7m x 4m).

Über dem Hauptportal bewachen zwei Engel den Eingang zum Gotteshaus. Das Kalksteinrelief schuf der Akademische Bildhauer Otfried Narewski aus München. Er entwarf vermutlich auch die Bronzestatue links daneben, die  Heilige Barbara mit Turm und Kelch.

Die Rosette (Durchmesser 4,10 m) aus bunten "Echt-Antik-Tongläsern" im Giebelteil lässt Licht auf die Empore fallen.

Die Ornamentfenster aus Beton und Glas aus der Bauzeit sind nur noch im Sakristei- und Eingangsbereich links erhalten.

Die Ornamentfenster im Altarraum wurden bei der Außenrenovierung entfernt (Kältebrücke) und durch Fenster wie im Kirchenschiff ersetzt.

 

Innen zeigt sich die Kirche als ein geräumiges, lichtdurchflutetes Gotteshaus. Die schlichte, geschmackvolle Ausgestaltung wirkt beruhigend und unaufdringlich.

Für die Ausstattung wurden wertvolle Materialien verwendet. Fenster, Decken- und Wandgemälde sind in ihrer zarten Farbgebung aufeinander abgestimmt.

Bei der Innenrenovierung 1998 wurde das Deckengemälde und die Flächen über den ehemaligen Seitenaltären farblich neu gestaltet. Alle Sichtbetonflächen wurden verputzt und farblich angeglichen.

 

Blickfang ist das riesige Altarbild aus Marmormosaik, das die Ostwand in ihrer vollen Höhe einnimmt. Es wurde nach der künstlerischen Schöpfung des Malers Ludwig Seemüller in der Werkstätte für Mosaik und Glasmalerei Gustav von Treck, beide in München, angefertigt.

 

In dem Kunstwerk lässt sich leicht eine Dreigliederung erkennen:

Im oberen Teil  ist die Hl. Dreifaltigkeit dargestellt: Rechts die Hand Gottes als Vater und Schöpfer, darunter der Hl. Geist in Gestalt einer Taube und links Jesus, der Auferstandene.

Der Mittelteil zeigt die Kreuzigung mit Maria links und dem Lieblingsjünger Johannes rechts. Darunter wird die Abendmahl-Szene wiedergegeben: Jesus mit seine zwölf Aposteln; Judas, der Verräter, kehrt am linken Bildrand der Tischgemeinschaft den Rücken.

Im unteren Teil stehen Getreideähren und Weintrauben als Sinnbild für Brot und Wein bei der Eucharistie.

Nicht zu übersehen ist am rechten Bildrand die Kirchenpatronin, die Hl. Barbara mit Kelch und Turm.

 

Der Altar, fünf Tonnen schwer, der Ambo und der Taufstein rechts vorne im Kirchenschiff bestehen aus hellem Juramarmor. Den schlichten Bronzedeckel des Taufsteines schmückt als kleine Figur eine Flamme, in der eine Taube schwebt.

Der an der Vorderseite des Altares angebrachte turmförmige Bronzebehälter birgt Reliquien eines unbekannten Heiligen.

 

 Der ehemalige linke Seitenaltar ist ein einfacher Marmortisch. Die Gottesmutter mit dem Jesuskind, eine Bronzefigur, wurde nach dem Entwurf des Bildhauers Otfried Narewski in der Metallkunstwerkstätte Hans Mayr gegossen.

Auf der rechten Seite wurde bei der Innenrenovierung an Stelle der abgebrochenen Kanzel aus Beton ein einfacher Marmortisch errichtet. Auf diesem Tisch befindet sich ein vergoldeter "Tabernakel", in dem die Heiligen Öle (Katechumenenöl, Chrisamöl und Krankenöl) aufbewahrt werden.

Darüber die Hl. Familie, eine Holzplastik aus Südtirol.

 

Vier Säulen trennen das niedrigere Seitenschiff vom Hauptschiff. Die Bilder an den Säulen wurden im Zuge der Renovierung auf die neuverputzten Betonsäulen aufgemalt.

Dargestellt sind die Symbole für die vier Evangelisten dar, die sich auf den Beginn des jeweiligen Evangeliums beziehen:

Matthäus (oder  )- Seine Aufzeichnungen beginnen mit dem Stammbaum Jesu und darum gilt ein engelhaftes Wesen als Symbolfigur.

Markus (oder )- Der Löwe deutet auf Johannes den Täufer hin, der in der Wüste brüllt wie ein Löwe und zur Umkehr mahnt.

Lukas (oder )- Mit dem Stier als Opfertier des Zacharias beginnt sein Evangelium.

Johannes (oder )- Der Adler weist auf dessen hohe Gedanken hin.

 

Fünf große Fenster nach Norden und fünf kleinere nach Süden, sowie die vier Fenster des Seitenschiffs in ornamentaler Verbleiung aus mundgeblasenen Antikgläsern erhellen das Kircheninnere.

Die kleinen Betonfenster an der Westwand, aus dicken bunten Glasplatten geschnitten, stellen dar:

- das Kleid für die tätige Nächstenliebe (Diakonia),

- das Kreuz für das Gebet und das Zeugnis, das Bekenntnis zu Gott und den Menschen (Martyria),

- die Sonne für das Lob Gottes (Liturgia).

 

Das Rundfenster an der Emporenrückwand bereitet dem Besucher an manchen Tagen ein eindrucksvolles Farbenspiel, nämlich dann, wenn die einfallenden Sonnenstrahlen den Glanz des Rosettenglases im Altarraum wiedergeben.

 

Alle Fenster, auch die in der Sakramentskapelle, wurden nach Entwürfen des Malers Ludwig Seemüller angefertigt in der Hofglasmalerei Schneider zu Regensburg.

 

Die 14 Kreuzwegstationen aus Mosaik wurden wie das Altarbild von Ludwig Seemüller entworfen.

 

Die Decke ist dem äußeren flachen Satteldach angepasst. Die Deckengemälde stellen in Symbolen die sieben Sakramente der Kirche dar.

Vom Eingang der Kirche her sind zu sehen:

- Taufe und Krankensalbung

- Ehe und Weihen

- Bußsakrament und Firmung.

Das siebte Sakrament, die Eucharistie, ist im unteren Bereich des Altarmosaiks bildhaft dargestellt.

 

Die Orgel wurde 1969 von der Firma Nenninger erstellt und eingebaut (2148 Pfeifen, 28 Register).

 

Die ehemalige Taufkapelle dient seit der Renovierung 1998 als Raum für Werktagsmessen. Ihr Altar (Helmer)  stammt aus der Kapelle der Schwesternwohnung (Niederbronner Schwestern) im  ehemaligen Jugendheim. Im Tabernakel wird das Allerheiligste aufbewahrt, deshalb auch der Name "Sakramentskapelle".

 

Die Glocken der Pfarrkirche wurden von Rudolf Perner in Passau gegossen.

Sie sind geweiht:

1. dem hl. Augustinus, 2475 kg

2. dem hl. Erzengel Michael, 1457 kg

3. dem hl. Erzengel Gabriel, 957 kg

4. dem hl. Josef, 573 kg,

5. dem hl. Konrad, 266 kg.

 

 

 

 

  

 

Kath. Pfarrgemeinde St. Barbara, Pacellistr. 3, 93142 Maxhütte-Haidhof | st.barbara-maxhuette@t-online.de Tel. 09471-2360